Versicherbare Gefahren

Bei uns können Sie für jede versicherte Kulturgruppe entscheiden, gegen welche Gefahren Sie diese versichern möchten. Grundlage für jeden Versicherungsvertrag ist die Absicherung gegen Hagelschäden. Darüber hinaus können Sie zusätzlich die Gefahren Sturm, Starkregen, Starkfrost und Dürre frei kombinieren. So bieten wir Ihnen für jede Kulturgruppe die optimale Absicherung. Ihren Mais versichern Sie zum Beispiel gegen Hagel, Sturm und Dürre, während Sie Ihre Erdbeeren gegen Hagel und Starkfrost versichern.

Hagel

Hagel tritt auf als ein fester Niederschlag in Form von körnigen Eisbrocken unterschiedlicher Größe. Die Eisbrocken müssen einen Durchmesser von mindestens 5 Millimeter aufweisen, ansonsten spricht man von Graupel.

Ackerbauliche Kulturen können bei frühen Hagelschäden mit abgeschlagenen oder stark geknickten Pflanzenteilen nicht mehr den vollen Ertrag bilden. Bei späteren Schäden liegen oft die kompletten Pflanzen am Boden oder die Ernte wird vom Hagel nahezu ausgedroschen. Dadurch kann von jetzt auf gleich die komplette Ernte vernichtet werden. Bei Sonderkulturen besteht zusätzlich die Gefahr, dass schon durch leichte Anschläge die Qualität der Produkte verloren geht und dadurch die Ernte nicht mehr zu vermarkten ist.

Sturm

Sturm ist definiert als eine Luftbewegung von mindestens Windstärke 8 nach der Beaufort-Skala (62 km/h).

Sturm ruft vielseitige Schadbilder hervor. Bei Jungpflanzen besteht durch Winderosion die Gefahr von freigewehten Wurzeln, an anderer Stelle von überwehten Pflanzen. Dies führt zum Absterben der Pflanzen. Auch ein Abschleifen der Pflanzen durch verwehte Sandpartikel ist denkbar. Später können ganze Pflanzen oder Pflanzenteile abgeknickt werden oder Körner werden durch das Aneinanderschlagen der Pflanzen ausgeschlagen. Bei Sonderkulturen können durch starken Wind Scheuerstellen zu Qualitätsverlusten führen.

Starkregen

Heftige Regenfälle mit hohen Niederschlagsmengen werden als Starkregen bezeichnet.

Insbesondere Jungpflanzen sind durch Starkregenfälle gefährdet. Es kann zu überspülten oder freigespülten Pflanzen kommen, die in der Folge absterben. Stehendes Wasser kann auch bei älteren Pflanzen zum Absterben oder zumindest zu Wachstumsstörungen führen. Bei Kartoffeln beginnen häufig die Knollen innerhalb weniger Tage zu faulen.

Starkfrost

Bei Frost handelt es sich um eine wetterbedingte Abkühlung der Luft auf Temperaturen unter 0° Celsius.

Bei überwinternden Kulturen besteht die Gefahr von Auswinterung. Starker Frost oder Wechselfröste führen zum Absterben der Pflanzen. Spätfröste stellen nach dem Austreiben der Kulturen ein großes Risiko dar, da das junge Gewebe sehr anfällig ist. Insbesondere während der Blüte kommt es durch Spätfröste zu Befruchtungsstörungen. Bekannt ist dies bei Kernobst oder Erdbeeren, kann aber auch bei Ackerbaukulturen, wie z.B. Raps oder Gerste, auftreten.

Dürre

Bedingt durch den Klimawandel treten niederschlagsarme Jahre mit zunehmender Frequenz auf. Da die ausreichende Wasserversorgung die Grundvoraussetzung für das Pflanzenwachstum ist, führen fehlende Niederschläge zu deutlichen Ertragseinbußen.

Die Dürre ist im Gegensatz zu den anderen versicherbaren Gefahren kein abgeschlossenes Ereignis, sie entsteht allmählich. Sie müssen daher bei Dürreschäden keine Schadenmeldung vornehmen. Sobald bestimmte Niederschlagssummen oder Erntemengen unterschritten werden, erhalten Sie von uns automatisch eine Entschädigung.

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