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Unwetter verursachen erhebliche Schaden in der Landwirtschaft – Sachverständige bereits im Einsatz

Presseinformation vom 02.06.2026

Die schweren Hagel- und Starkregenereignisse vom 29. bis 31. Mai haben vor allem in westlichen Landesteilen erhebliche Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen verursacht. Besonders betroffen sind das Tecklenburger Land mit Schwerpunkten in Rheine und Hörstel sowie das Rheinland vom Kreis Euskirchen über den Rhein-Sieg-Kreis bis in das Kölner Stadtgebiet. Zu den am stärksten betroffenen Orten zählen unter anderem Zülpich, Weilerswist, Bornheim und Niederkassel.

Nach ersten Einschätzungen der VEREINIGTEN HAGEL wird in den genannten Schadengebieten derzeit von rund 10 Tsd. Hektar geschädigter Fläche ausgegangen. Etwa ein Drittel der Schäden entfällt auf das Tecklenburger Land, rund zwei Drittel auf das Rheinland.

Weitere punktuelle Schäden wurden vor allem im süddeutschen Raum entlang der Donau gemeldet, insbesondere im Bereich Lauingen und Dillingen sowie im Landkreis Straubing-Bogen mit Schwerpunkt Oberschneiding.

Bundesweit sind nach ersten Schätzungen insgesamt etwa 15 bis 20 Tsd. Hektar landwirtschaftliche Fläche von den Unwettern betroffen.

Zu den geschädigten Kulturen zählen vor allem Getreidekulturen und Zuckerrüben. Darüber hinaus wurden zahlreiche Schäden an Ölfrüchten und Strauchbeeren verzeichnet.

Die Sachverständigen der VEREINIGTEN HAGEL sind bereits vor Ort im Einsatz, um die Schäden schnell und fachkundig zu regulieren. Angesichts des angekündigten Wetterumschwungs dürfte die Schadensaison 2026 in den kommenden Tagen weiter an Dynamik gewinnen.