Versicherung von Spargel und Rhabarber

Obwohl sich Rhabarber zum Trendgemüse entwickelt und die Anbaufläche zunimmt, hat Spargel eine bei weitem größere Anbaubedeutung. Die Versicherung ist so ausgelegt, dass Ertragsverluste im Folgejahr entschädigt werden. Bei Rhabarber sind die direkten Qualitätsschäden an den erntefähigen Stangen ebenfalls von zentraler Bedeutung. Sprossgemüse kann neben Hagel auch gegen Sturm- und Starkregenschäden versichert werden.

Hagel

Hagel tritt auf als ein fester Niederschlag in Form von körnigen Eisbrocken unterschiedlicher Größe. Die Eisbrocken müssen einen Durchmesser von mindestens 5 Millimeter aufweisen, ansonsten spricht man von Graupel.

Sturm

Sturm ist definiert als eine Luftbewegung von mindestens Windstärke 8 nach der Beaufort-Skala (62 km/h).

Dürre

Bedingt durch den Klimawandel treten niederschlagsarme Jahre mit zunehmender Frequenz auf. Da die ausreichende Wasserversorgung die Grundvoraussetzung für das Pflanzenwachstum ist, führen fehlende Niederschläge zu deutlichen Ertragseinbußen.

Starkregen

Heftige Regenfälle mit hohen Niederschlagsmengen werden als Starkregen bezeichnet.

Beim Spargel ist Anfang August durch Hagel ein starker Laubschaden entsanden. Im Folgejahr muss die Stechzeit stark verkürzt werden.
Nach Starkregen steht das Wasser in einer Spargelanlage.
Durch Sturm knicken oder brechen die Spargeltriebe an der Basis ab.
Nach schwerem Hagel im Rhabarber Anfang August sind die Blätter vorzeitig abgestorben. Der Neuaustrieb besteht überwiegend aus dünnen Stangen.

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