Drei schwere Hagelunwetter im Alten Land verursachen Schäden von über 30 Millionen Euro – Liquiditätssicherung muss an erster Stelle stehen
Das Alte Land wurde in diesem Jahr bereits dreimal von schweren Hagelunwettern getroffen. Nach den Schadentagen am 4. Juni, 9. Juni und zuletzt am 1. Juli ziehen die VEREINIGTE HAGEL und die Fachverbände des Obstbaus eine ernüchternde Zwischenbilanz. Die Schäden im größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Deutschlands werden inzwischen auf mehr als 30 Millionen Euro geschätzt. Die Schätzung wurde gemeinsam von der VEREINIGTEN HAGEL und den Obstbau-Fachverbänden vorgenommen und umfasst sowohl versicherte als auch nicht versicherte Betriebe. Die Hagelzüge erstreckten sich über weite Teile der Region von Hamburg bis ins Alte Land. Besonders problematisch ist dabei, dass zahlreiche Flächen mehrfach betroffen waren. Viele Obstbaubetriebe mussten innerhalb weniger Wochen wiederholt Schäden an ihren Anlagen hinnehmen. „Wir erleben in diesem Jahr eine außergewöhnliche Häufung schwerer Hagelereignisse in einer der bedeutendsten Obstbauregionen Europas. Das verschärft die wirtschaftlichen Folgen erheblich“, erklärt Peter H. Schemmel, Bezirksdirektor der VEREINIGTEN HAGEL.
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